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ROTH Heizöl Premium+ klimaneutral und Grün|Gas unterstützen

Malawi: Brunnen Instandsetzung

Das überwiegend ländlich geprägte Malawi gehört zu den am wenigsten entwickelten Ländern auf der Erde und vielerorts mangelt es auch an der grundlegendsten Infrastruktur für die Daseinsvorsorge. In den Projektdistrikten Dowa and Kasungu beispielsweise lebt rund die Hälfte der Bevölkerung ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Region gehört damit zu den am schlechtesten versorgten im ganzen Land. Ein Teil des Problems besteht darin, dass rund ein Drittel der vorhandenen Brunnenanlagen wegen technischer Probleme nicht nutzbar sind. Im Zusammenhang mit den allgemein schlechten sanitären und hygienischen
Bedingungen sorgt der Wassermangel vor Ort für teils prekäre  Lebensbedingungen. Die Instandsetzung beschädigter Brunnenanlagen trägt dazu bei, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern. Durch den Zugang zu sauberem Wasser entfällt die  Notwendigkeit, kontaminiertes Wasser durch aufwändiges Abkochen genießbar zu machen. Das spart eine große Menge an Feuerholz und vermeidet die Freisetzung von klimaschädlichem CO2. Durch die Einführung nachhaltiger Finanzierungsmechanismen werden die Dorfgemeinschaften im Rahmen des Projektes auch in die Lage versetzt, die Wartung der Brunnen zu übernehmen, um damit die Funktionstüchtigkeit langfristig sicherzustellen.

Malawi 1

Deutschland: Elektrizität aus Grubengas

Grubengas ist aufgrund der damit einhergehenden Explosionsgefahr eine der größten Herausforderungen im Bergbau. Der Hauptbestandteil des Gases ist Methan, welches auch noch nach Jahrzehnten aus stillgelegten
Kohleminen in großen Mengen austreten kann. Gelangt Methan in die Atmosphäre, ist es für das Klima 21x so schädlich wie die gleiche Menge an Kohlendioxid. Methan ist jedoch auch der Hauptbestandteil von Erdgas und eignet sich somit hervorragend zur Energieerzeugung.

Das von First Climate unterstützte Projekt fängt austretendes Grubengas auf und verwandelt es in einem Blockheizkraftwerk mit besonders effizienter Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologie in nutzbare Energie. Das Kraftwerk speist nicht nur Strom in das Netz ein, sondern liefert auch Wärme an kommerzielle und private Abnehmer.

Grundsätzlich sind die Anreize gering, Grubengas energetisch zu verwerten. Die Nutzung von Grubengas ist zwar nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) förderungsfähig, die Vergütung ist jedoch zu niedrig für eine sich lohnende kommerzielle Implementierung. Durch Schwankungen in der Gasmenge gestaltet sich die richtige Dimensionierung der Anlagen für einen dauerhaften und ökonomischen Betrieb sehr schwierig. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Klimaschutzzertifikaten erleichtern die Refinanzierung des Projekts in entscheidendem Maße.

Indien: Kinnaur Wasserkraftwerk

Das Projekt befindet sich am Fluss Satluj zwischen den Ortschaften Karcham und Wangtoo im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Als Laufwasserkraftwerk nutzt das Projekt den natürlichen Wasserlauf des Flusses zur Energieerzeugung – es gibt kein Reservoir, in dem das Wasser zwischengespeichert wird. In dem unterirdischen Turbinenhaus werden mit der Kraft des Flusswassers vier Francisturbinen angetrieben, ehe das Wasser unterhalb wieder in das Flussbett zurückgeleitet wird. Die komplette Stromerzeugung des Kraftwerks wird in das nordindische Übertragungsnetz eingespeist und verdrängt dabei konventionell erzeugten Strom, der hauptsächlich aus kohlebefeuerten Kraftwerken stammt.